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Eine seltsame Geschichte
Die Strolche von Wetzlar
Felix und Madonna, ja so heissen die beiden Strolche, sind begeistert von Herrn Müllers Kunst.
Herr Müller ist ein runder Mann mit einem guten Polster.
Sein Wanst wiegt tausende von Gramm, so wie ein Pack Kamele. Wie's den beiden von Natur geschaffen ist, so haben sie nur Blödsinn im Kopf. Heute scheint die Sonne, keine Windböen zur Zeit und ein gelegentlicher Schneefall. Das ideale Klima um die Hauptbeschäftigung der Beiden zu dokumentieren. “Auf geht's“, murmelt Felix mit könnerhafter Stimme. Ein behagliches Grinsen, macht sich auf Madonna's Gesicht deutlich. Leise und hinterrücks schleichen sie um des Opfers Haus. Heute ist es der Doktor Klaus. Felix organisiert das Aufwärmprogramm. Schneebälle sind schnell geformt und mit reichlich viel Tinte angefüllt. Nun gilt es Pferdedreck aus Herr Kerdmecks Stall zu stehlen und herzubringen. “Es fehlt noch an Material“, kritisiert der Streich-Gourmet. Eine produktive Idee hat aber keiner. Doch, Madonna meint, man könne ja noch die Spezialität der uns wohlbekannten Strolche brauen,
Eier, Leim und Schnecken kaufen.
Die Waren schnell im Einkaufswagen
und der Verkäuferin “Tschüs“ sagen.
Nun geht es zügig ins Labor, die Paste bereitet man schon vor.
Eier vermischt man mit den Zwiebeln,
eine Prise Salz und Mehl sieben.
Jetzt nur Rühren, Sahne rein, Butter, Ketchup mitten rein.
Bitte Zugeben: Schlückchen Wein.
Jetzt noch abgiessen und fertig ist die pikante Supp. Der Trunk schön verpackt in des Schuhmachers Lederbeutel, ist ein späteres Ärgernis des Herrn Doktor Klaus.
Mit schnellem Lauf und der Einkaufsware unter dem Arm, geht es wieder zum Herr Doktors Haus.
Jetzt beginnt das Schneeball pfeffern. Häuser sind schon gänzlich mit Königsblau bedeckt, da kommt der alkoholisierte Doktor Klaus heraus.
Wohl zu viel Feuerwasser im Magen, kein Leben mehr wie in Saus und Braus! Plötzlich fliegt der Pferdedreck, sprengt zugleich die Nase weg, in die besoffene Visage. Felix stellt das Feuer ein, als er merkt, “oh nein, oh nein“
Mit grossem Geschrei stürmt der Doktor, hinkend auf einem Bein, mit dem Knüppel in der Hand auf den Übeltäter zu. Felix eilt die Gartentreppe hinunter, vorbei an dem noch immer wütenden Schuhmacher zum grossen Brunnen im Wald. Er harrte einen Moment und als er sicher war, dass er nicht mehr ein Opfer der Jäger ist, stapft er aus dem tiefen Moor, welches den Brunnen umdeckt. Mit klitschnassen Schuhen und Hosen wartet er an der grossen, dicken Buche vorbei, aus dem finsteren Walde. Hier gehts zurück